Leise Ventilatoren im Überblick

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Leise Ventilatoren lassen einen den frischen Luftstrom genießen | Bild: © Syda_Productions (Lev Dolgachov)/Depositphotos.com

Wenn das Thermometer wieder über 30 Grad steigt und sich im Büro eine tropische Hitze staut, dann muss in vielen Fällen in Ventilator her. Um sich während der Arbeit jedoch konzentrieren zu
können, sollte neben einem angenehmen Arbeitsklima auch die nötige Ruhe herrschen. Deshalb sind Ventilatoren erhältlich, die nicht nur die nötige Performance mit sich bringen, sondern auch leise arbeiten und sich trotzdem durch eine kühlende Wirkung auszeichnen. Im folgenden Artikel lesen Sie, worauf Sie beim kauf eines Ventilators achten müssen und welche Modelle besonders leise sind.

In den sommerlichen Monaten bei sehr hohen Temperaturen ist ein kühlender Ventilator eine wahre Wohltat. Die kühle Luft kann nicht nur zu Hause, sondern auch vor allem im Büro oder sogar beim Camping eine Erfrischung sein und so ganz nebenbei für ein gutes Raum- und Arbeitsklima sorgen. Doch wie können Sie einen guten und leisten Ventilator finden und durch welche Unterschiede zeichnen sich die einzelnen Modelle aus? Im Idealfall sollten Sie sich vor dem Kauf eines neuen Ventilators mit den folgenden Merkmalen vertraut machen:

  • Die Leistung eines leisen Ventilators hat in der Regel keinen direkten Einfluss auf die Lautstärke. So kann beispielsweise ein qualitativ hochwertiger Ventilator eines etablierten Herstellers leiser sein als ein Gerät geringerer Leistung.
  • Ein leiser Ventilator mit integriertem Timer ist nicht nur für das Schlafzimmer geeignet, sondern insbesondere auch für ältere Personen, die das Ausschalten des Ventilators aufgrund der sehr geringen Geräuschentwicklung mal vergessen.
  • Moderne Ventilatoren sind mit sogenannten „Winglets“ ausgestattet. Bei diesen handelt es sich um kleine Flügel am äußeren Rotorblatt, wodurch die Ventilatoren besonders leise sind.

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So funktioniert ein leiser Ventilator

Ein traditioneller Ventilator ist mit Rotorblättern ausgestattet. Sobald sich der Motor in Bewegung
setzt, drehen sich die Rotorblätter im Kreis, wodurch die Luft durch die hohe Drehgeschwindigkeit verdichtet wird. Die verdichtete Luft wird als kühler empfunden. Ein gutes Beispiel für diesen
Effekt ist der Wind. Bei niedrigen Temperaturen wird Ihnen bei Windstille nicht so schnell kalt wie
bei windigem Wetter, selbst dann, wenn die Temperaturen identisch sind. Falls Sie auf der Suche nach einem leisen Ventilator sind, dann ist sowohl die Größe als auch die Anzahl der Rotorblätter ein wichtiges Kaufkriterium. Denn je mehr Rotorblätter der Ventilator hat, umso leiser ist er. Bei
Geräten mit vielen großen Blättern wird die Luft feiner geschnitten, was sich äußerst positiv
auf die Geräuschentwicklung bemerkbar macht. Des Weiteren sollten Sie auf die Form der
Rotorblätter achten. Denn leicht gebogene Rotorblätter sind in der Lage mehr Luft zu bewegen als flache und dünne Blätter.

Wie leise ist ein leiser Ventilator?

An der Dezibel-Angabe können Sie in der Regel schnell und einfach erkennen, wie leise ein Ventilator ist. Je leiser ein Gerät ist, umso geringer ist der Dezibel-Wert. Ein sehr leiser
Ventilator für Büroumgebungen ist beispielsweise das HT-900E Modell des Herstellers Honeywell*. Dieses Gerät überzeugt mit hervorragenden 39 dB, was ungefähr der Lautstärke von Vogelgezwitschern entspricht. Dieses Modell bietet eine Leistung von 50 Watt, während Ventilatoren mit weniger Watt hin und wieder auch lauter sein können. Aus diesem Grund sollten Sie bei dem Kauf eines neuen Ventilators stets auf die dB-Angabe achten.

Gängige Ventilatoren-Typen im Überblick

Heutzutage ist eine Vielzahl unterschiedlicher Ventilator-Typen erhältlich, die sich allesamt durch unterschiedliche Vorteile auszeichnen und in der Regel für unterschiedliche Einsatzszenarien vorgesehen sind. Im Folgenden gehen wir auf die Besonderheiten gängiger Ventilatoren-Typen ein:

1. Standventilator:

Hierbei handelt es sich um den traditionellen Ventilator, der auch für große Räume besonders gut geeignet ist. Einige Modelle bieten auch die Möglichkeit, den Neigungswinkel einzustellen. Je nach Modell dreht sich der Ventilatorkopf von links nach rechts, sodass eine flächendeckende Kühlung erfolgt.


2. Turmventilator:

Diese Art von Ventilatoren gehört aufgrund der sehr geringen Geräuschentwicklung in vielen Fällen zu den Testsiegern. Turmventilatoren sind jedoch oft die teuersten Modelle unter den leisen Ventilatoren. Diese Modelle zeichnen sich durch ein besonders edles Design aus, sodass sie oft in Büros und öffentlich zugänglichen Räumen eingesetzt werden.


3. Deckenventilator:

Deckenventilatoren sind platzsparend und sind auch für kleinere Räume optimal geeignet. Sie sind jedoch besonders angenehm, wenn große Flächen gekühlt werden sollen, wie beispielsweise im Wohnzimmer oder über dem Bett im Schlafzimmer. Diese Modelle sollten regelmäßig gereinigt werden, da sich auf den Rotorblättern Staub ansammeln kann. Der Staub wird dann bei der nächsten Nutzung im Raum verteilt.

4. Tischventilator:

Dieser Ventilator-Typ ist auch mit USB-Anschluss für den PC oder Laptop erhältlich und ist insbesondere dann praktisch, wenn nicht jeder im Büro die Kühlung eines Ventilators wünscht. Ein Tischventilator bietet eine angenehme Erfrischung im Hals-, Gesicht- und Brustbereich und ist in vielen Fällen bereits ab 10 Euro erhältlich. Bei Nichtgebrauch lässt er sich einfach in der Schublade verstauen, sodass er bestens für den Einsatz im Büro geeignet ist.

Wo sollte man einen Ventilator kaufen?

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten Ventilator sind, sollten Sie einen glaubwürdigen und umfangreichen Ventilatoren-Vergleich hinzuziehen. Prinzipiell sind die Vergleiche der Stiftung Warentest bei der Auswahl des geeigneten Modells stets hilfreich. Unabhängig von diesen Vergleichen sollten Sie sich vor der Anschaffung auf jeden Fall über die Details des jeweiligen Modells
informieren, wie beispielsweise über die Größe der Rotorblätter, welche Dezibel-Lautstärke das jeweilige Modell aufweist und selbstverständlich wie teuer das Gerät ist. Auch ob die Möglichkeit
zur Neigung des Rotorkopfs oder ob eine Timer-Funktion vorhanden ist, erfahren Sie aus den Produktblättern. Günstige und leise Ventilatoren können Sie meist online* finden, während Sie
sehr hochwertige und teure Modelle, wie beispielsweise einen Dyson-Ventilator, eventuell auch gebraucht kaufen können.

Fragen und Antworten zum leisen Raumlüfter


1. Welcher leise Ventilator passt zu Ihnen?

Bevor Sie sich auf ein bestimmtes Modell festlegen, sollten Sie sich zuerst überlegen, welche Anforderungen Sie eigentlich haben. Neben dem Platz, an dem Sie Ihren neuen Ventilator platzieren möchten, müssen Sie sich auch darüber Gedanken machen, wie leistungsstark und wie leise das
Gerät sein sollte.


2. Wie viel Platz benötigt ein Ventilator?

Je nach Modell und Einsatzbereich variiert die Größe des Geräts stark. Kleine Tischventilatoren
können Sie bequem auf jedem Schreibtisch platzieren, während für einen Deckenventilator eine Mindest-Raumhöhe beachtet werden muss. Ein Deckenventilator schränkt dafür den Wohnraum überhaupt nicht ein, da er an der ungenutzten Deckenfläche montiert wird. Falls Sie nur begrenzt
Platz zur Verfügung haben, dann eignet sich eventuell ein Turmventilator am besten. Ein runder Standventilator benötigt durch seinen Standfuß zwar mehr Platz, bietet aber auch mehr
Kühlleistung.


3. Wie viel kostet ein Ventilator?

Abhängig von Modell, Größe und Hersteller kann die Preisspanne extrem weit auseinandergehen, sodass Ventilatoren zwischen 20 und 800 Euro kosten können. Wenn Sie auf der Suche nach leisen und stromsparenden Geräten sind, müssen Sie mit höheren Anschaffungskosten rechnen.


4. Wie viel Strom verbraucht ein leiser Raumlüfter?

Der Stromverbrauch ist in erster Linie von der Größe und der Qualität des Geräts abhängig. Aus
diesem Grund sollten Sie deshalb bereits beim Kauf auf den angegebenen Stromverbrauch achten. Ein moderner Ventilator verbraucht durchschnittlich 40 Watt, was etwa dem Verbrauch einer Glühbirne entspricht. Bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde, betragen die Betriebskosten etwa
1.2 Cent pro Stunde.


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