Luftreiniger

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Aufgrund von Umweltverschmutzung ist nicht nur die Außenluft, sondern auch die Luft innerhalb von Wohn- und Büroräumen in zunehmendem Maße durch Schadstoffe belastet. Dazu kommen zahlreiche organische Stoffe, welche speziell bei gesundheitlich angeschlagenen Personen zu schwerwiegenden Krankheiten führen können. In diesem Zusammenhang erbringen Luftreiniger eine wohltuende Abhilfe, da sie die Schadpartikel aus der Luft entfernen und dadurch sowohl die Gesundheit als auch das allgemeine Wohlbefinden fördern. Mit dem bloßen Augen sind viele dieser Verunreinigungen zudem nicht zu erkennen.

Luftreiniger gibt es in verschiedenen Ausführungen, die jeweils für einen bestimmten Zweck besonders geeignet sind. Deshalb sollten Sie sich vor der Anschaffung genau überlegen, welchen Verwendungszweck der Luftreiniger haben soll. Ein Luftreiniger säubert die Luft mit Hilfe von ausgeklügelten Filtersystemen, ohne sie dabei zu befeuchten.

Arten von Luftreinigern

Luftreiniger gibt es verschiedenen Ausführungen. Die jeweils verwendete Technologie hat ihre Stärken und Schwächen. Luftreiniger werden häufig in einer der folgenden Ausführungen angeboten:

Luftreiniger mit HEPA-Filter

Dieser Typ verfügt über ein leistungsstarkes Filtersystem. Kleinste Partikel können aus der Raumluft gefiltert werden. Durch spezielle Filter können auch Gerüche sowie Viren und Bakterien entfernt werden.


Ionisatoren

Dank der Ionen wird Staub gebunden und sinkt zu Boden. Aber Achtung: Bei diesem Prozess entsteht Ozon – dieses ist gesundheitsschädlich.

Luftwäscher

Geräte dieses Typs „waschen“ die Luft mit Hilfe von Wasser. Dadurch können etwa Pollen aus der Luft entfernt werden. Ebenfalls wird die Luft von Staubpartikeln befreit. Die Leistung eines HEPA-Filters erreichen diese Geräte jedoch nicht. Zudem wird die Raumluft durch das Wasser befeuchtet.


Luftreiniger mit UV-Licht

Diese Geräte bilden keine Kategorie für sich, denn die Reinigung mit UV-Licht wird zusätzlich in bestehende Typen von Luftreinigern eingebaut. Dadurch lassen sich Viren und Bakterien abtöten.

Luftreiniger gegen Feinstaub

Aufgrund der stetig ansteigenden Luftverschmutzung ist die Atemluft innerhalb der eigenen vier Wände heutzutage leider oftmals sehr schlecht. Speziell in den größeren Städten scheiden unzählige Autos, Busse, Industrieanlagen und Lastwagen immer noch extrem viele Schadstoffe aus. Insbesondere der dadurch anfallende Feinstaub ist ein Problem. Mit einem Luftreiniger befreien Sie die Luft von den schädlichen Partikeln.

Luftreiniger für Allergiker

Jedes Jahr im Frühling beginnt erneut die Leidenszeit der Allergiker, da der Pollenflug wieder auftritt. Häufig kommt es durch Pollen zu geröteten Augen, geschwollenen Schleimhäuten und unangenehmen Niesattacken. Mit einem Luftreiniger können Sie die Raumluft unter anderem von Allergenen befreien, dazu gehören Blütenstaub, Feinstaub, Milbenkot, Pollen, Schimmelsporen und Tierhaare. Des Weiteren reinigen die Geräte die Luft von Bakterien, Tabakqualm, Tonerstaub, Zigarettenrauch und sonstigen unangenehmen Gerüchen. Darüber hinaus entfernen einige Luftreiniger mit Aktivkohlefilter ebenfalls die schädlichen Ausdünstungen, welche sich als organische Verbindungen aus den Baustoffen und der Einrichtung verflüchtigen.

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Wann ist ein Luftreiniger sinnvoll?

Geräte für die Luftreinigung kommen sowohl in gewerblich als auch privat genutzten Räumen zum Einsatz. Vor allem gesundheitlich vorbelastete Menschen profitieren von der hohen Reinigungswirkung der Luftreiniger. Hochleistungsfähige Filter entfernen sogar extrem kleine Partikel wie Feinstaub oder Pollen aus der Luft, sodass die betroffenen Personen endlich wieder frei und ohne Beschwerden durchatmen können. Außerdem leisten Luftreiniger speziell dort ihren Dienst, wo eine besonders reine Raumluft erforderlich ist. Dazu zählen im gewerblichen Sektor Arztpraxen, Büros, Krankenhäuser und Labore. Im privaten Bereich können Sie mit den Geräten die Luft im Arbeitszimmer, den Wohn- und Schlafräumen sowie im Kinderzimmer reinigen.

Wie funktionieren Luftreiniger?

Luftreiniger sind mit einem mehrstufigen Filtersystem ausgestattet. Bei dem dedizierten Luftreiniger kommt entweder eine elektrostatische oder mechanische Filtertechnik zum Einsatz. Dabei wird mit Hilfe eines Ventilators die Luft aus dem Raum angesaugt und durch die diversen Filter geführt. Zuerst erfolgt eine grobe Filterung mit einem vorgeschalteten Filter. Nach dem Vorfilter folgt die Fein-Filterung mit einem extrem leistungsfähigen HEPA-Filter, welcher kleine Teilchen bis zu einer minimalen Größe von 0,3 Mikrometer aus der Luft filtern kann. Bei Modellen mit Aktiv-Kohlefilter sorgt dieser für eine Beseitigung unangenehmer Gerüche. Spezielle Modell reinigen die Luft mit UV-Strahlen und führen die Luft durch einen photokatalytischen Filter, so lassen sich schädliche Bakterien eliminieren. Im Anschluss gibt das Gerät die gründlich gereinigte Luft wieder an den Raum ab, ohne sie dabei zu befeuchten. Dank dieser mehrstufigen Filtersysteme findet eine granulare Säuberung der Luft Raumluft statt. Allerdings sind abhängig vom Gerätetyp und der Preisklasse nicht immer alle Filter eingebaut, die Basismodelle sind oft recht simpel gehalten.

Ein Luftreiniger befeuchtet die Raumluft überhaupt nicht und lässt sich deswegen das ganze Jahr über ohne Einschränkungen nutzen. Des Weiteren kann das Gerät viel kleine Schadstoffe aus der Luft filtern. Davon profitieren speziell Allergiker und Asthmatiker, welche sogar auf minimale Partikel mit körperlich unangenehmen Symptomen reagieren können. Wenn es sich bei der Allergie jedoch um Heuschnupfen handelt, dann leistet der Luftwäscher einen wichtigen Beitrag, da die erhöhte Luftfeuchtigkeit die Beschwerden in den Atemwegen lindert. Hinsichtlich der Anschaffungskosten sind Luftwäscher überwiegend preiswerter als Luftreiniger. Außerdem verursachen diese Gerätetypen geringere Unterhaltskosten, da sie nicht zwingend auf Filtermatten angewiesen sind.

Wie groß sollte ein Luftreiniger sein?

Der Luftreiniger muss entsprechend der Größe des Raumes, in dem die Luft gereinigt werden soll, gewählt werden. Die Hersteller geben bei ihren Geräten oftmals an wie viel Luftvolumen pro Stunde das Gerät umwälzen kann. Die Einheit beträgt m³/h.

Als Richtwert wird empfohlen, dass der Luftreiniger die Raumluft innerhalb einer Stunde ca. zwei bis drei Mal umwälzen können sollte. Ein höherer Wert schadet jedoch nicht. Gerade wenn Sie Allergiker sind, ist ein Luftreiniger mit einer größeren Anzahl an Luftumwälzungen empfehlenswert. Hier können Sie als Faustformel mit einer Luftmenge rechnen die vier bis sechs Durchläufen in der Stunde entspricht.

Darüber hinaus können Sie je nach Bedarf natürlich auch mehrere Geräte pro Raum aufstellen um die entsprechende Leistung zu erhalten.

Letzte Aktualisierung am 7.01.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
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